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Sonntag, 1. Juli 2012

Eine Woche in Großhadern...



am Montag kam ich ins Krankenhaus...bei 28 Grad. Ich hätte mir wirklich was besseres vorstellen können, was man an so einem schönen Tag machen könnte. Nach den ersten Untersuchungen hieß es, dass an diesem Tag so viele OP´s ausgefallen waren, dass ich nicht am Dienstag dran kommen würde...und ich könnte eigentlich wieder heimfahren und am Dienstag Abend gegen 20Uhr wieder kommen...ich würde dann erst am Mittwoch operiert werden. Ok..alles klar! Bis dann alles geklärt war, war es dann 16Uhr und ich fuhr mit dem Bus von Großhadern nach Martinsried zu Stephan in die Arbeit, wartete noch bißchen bis er fertig war und dann fuhren wir zusammen nach Tölz. Da das Wetter so perfekt war, machten wir an dem Abend noch eine Motoradtour ins Zillertal. Den Zillertaler Höhenweg entlang. Eine wirklich schöne Tour... auf einer Bank machten wir Pause und tranken unseren Eiskaffee, den wir in einer kleinen Kühltasche mitgenommen hatten. Wir hatten einen gigantischen Ausblick!
Am nächsten Morgen fuhr ich Stephan in die Arbeit und dann mitm Auto Heim. Den Tag verbrachte ich bei mir im Garten....der Rasen schrie mal wieder nach einer Rasur und so werkelte ich den Nachmittag über im Garten rum. Abends kam dann noch Mama zu mir zum essen und gegen 19Uhr machte ich mich wieder auf den Weg zu Stephan in die Arbeit - holte ihn ab und er fuhr mich dann zur Klinik. Ich war schon ziemlich aufgeregt....
Ums kurz zu machen....die OP ist gut verlaufen und musste nicht so groß wie letztes Jahr durchgeführt werden. Ich bin sehr sehr erleichtert. Die Tage nach der OP waren aber trotzdem nicht ganz leicht, da ich die hohen Töne nicht mehr hörte - evtl. ein OP-Schaden.....der Hörtest war nicht zufriedenstellend. Da bekommt man dann schon Angst, ob man je wieder richtig hören kann. Nach speziellen Behandlungen hoffte man, dass es besser wird...und es wurde :-) Gottseidank :-). Bin sehr happy, dass jetzt soweit alles gut ist. Was ich spüre, ist die Heilung. Da zwickts, stichts und drückts mal...aber alles in allem gehts mir sehr gut. :-)

Abgelenkt und unterhalten haben mich in der Woche zwei Bücher, viele Zeitschriften und viele Besuche :-) vielen vielen Dank dafür. Stephan kam jeden Abend nach der Arbeit bei mir vorbei :))), Mama besuchte mich einen Abend und Ina und Dotzi. 
Am Samstag wurde ich dann entlassen....und verbrachte dann ein sehr sehr ruhiges Wochenende in Tölz.

Eine Woche muss ich jetzt noch etwas ruhiger verbringen, was man eh macht, wenn man ständig das Klopfen des Puls im Ohr spürt und hört...aber wenn dann die Fäden raus sind....dann kann ich endlich auch wieder Sport machen. Freu mich schon drauf !!!


Foto: www.tourenfahrer.de

Dienstag, 7. Dezember 2010

des is auch wieder überstanden





Hab mich die letzten Tage mit einem Magen-Darm-Virus rumgequält. 

Fing letzten Dienstag schon an, dass ich die Nacht in dem Raum mit den zwei Nullen verbracht habe, aber nachdem es in der Früh wieder einigermaßen ging, bin ich halt dann doch- wenn auch später als sonst- in die Arbeit gefahren. Dort wurde ich dann mit einem "oh.....(kurzes Schweigen)..Sie sehen aber wirklich nicht gut aus"..empfangen. Mit wenig essen und schonen gings dann schon und am Donnerstag war ich schon wieder etwas übermütig in der Kantine und ass das Schnitzel. Wer mich kennt..ich liiiiebe Schnitzel. War aber eben keine gute Idee, denn ab dem Nachmittag gings mir wieder schlechter und in der Früh gings nicht mehr...somit blieb ich am Freitag dann wirklich mal daheim....kämpfte mich durchs Wochenende und selbst am Montag traute ich mich noch nicht in die Arbeit und suchte dann doch mal den Rat meines Hausarztes...denn es wollte einfach nicht besser werden. Da man in so einer Situation ungern das Haus verlässt, telefonierte ich nur mit dem Arzt und mein Opa holte dann das Rezept und die Krankschreibung bei ihm ab. Die Tabletten, die er mir verschrieben hatte, zeigten zum Glück schnell ihre Wirkung und so gings dann auch wieder bergauf. Heute- am Dienstag - bin ich auch nochmal daheim geblieben....um einfach wieder ganz genesen zu können und das schöne war...wenns einem besser geht, kann man auch schon wieder Krankenbesuche empfangen:)

Vielen lieben Dank...das war dann eine schöne Abwechslung...die letzten Tage ist mir die Decke doch ganz schön auf den Kopf gefallen. Fernsehen mit den ganzen Soaps und Telenovelas und Facebook sind zwar ganz schön..aber eben net dauernd. Und so war es dann schön, nicht allein zu essen und abends noch gemütlich bei Tee und -endlich auch wieder - Plätzchen zu ratschen.

Und morgen gehts wieder in die Arbeit...freu mich schon und auf die kommenden Tage:) ich werde berichten, wen ich alles nettes treff und was ich schönes erlebe :)))

Sonntag, 5. Juli 2009

ein aufregendes -langes - Wochenende....

Sommerfest in der Arbeit ~ Bruce Springsteen Konzert mit Mama ~ Hochzeit von Bettina & Claude ~ Gartenarbeit ~ irres Wetter...mal Sonnenschein, dann Regenguss und 5 Minuten später wieder herrlicher Sonnenschein



mit Gina unterwegs -u.a. am Klosterweiher ~


Unterhaus Biergarten und Unterhaus Party ~ mit Susi am Flomarkt ~ Gewitter ~ sind spontan zu den Fürstenfeldbrucker Gesundheitstagen und dort habe ich beim Glückslos ziehen einen Gutschein für ein Sommerpeeling für Körper und Gesicht gewonnen :) super!!!! ~ bei Mama ~ Haarfarbe ~ Kaffee & Kuchen ~ gemeinsames Abendessen ~ Gina gebadet ......


Sonntag, 7. Dezember 2008

Susis & Axels Umzug, ein Höllenabend & mein Umzug Teil I

am Donnerstag hatten Susi und ich am Abend schon mal die Sachen aus der alten Küche ausgeräumt und in die neue Wohnung gebracht. Eine wirklich schöne Wohnung! Nett geschnitten, tolle Küche ( die wurde am Donnerstag geliefert und eingebaut)...2 Dachterrassen...toll!
und gestern gings dann los- mitm "richtigen" Umzug. Um halb neun sollte ich antreten und dann gings gleich mal bei Axels alter Wohnung ( meine Wohnung :) !) los...Möbel in den Sprinter räumen, zur neuen Wohnung fahrn und hochtragen bzw. zum Aufzug (vereinfachte die Sache sehr) tragen und oben wieder ausräumen.
Hab dann noch geholfen die Pax-Schränke aufzubauen- schraub ja gern, und dann haben wir Mädls (Susi und Franzi) noch die Stoffbahnen für die Schiebevorhänge bearbeitet. Gegen 15 Uhr war dann erstmal Schluß, alle sind heimgefahrn und wir wollten uns gegen 18Uhr beim Klosterstüberl treffen....Dankes-Essen für die Umzugshelfer. Hatte mich auch schon sehr drauf gefreut...ja richtig! "HATTE". Hab mich am Nachmittag nochmal ne Stunde hingelegt, is ja doch anstrengend son Umzug....steh um 16Uhr wieder auf..und merk schon...hmm...irgendwie is mir komisch. Gut...hatte bisl Hunger, also erstmal was gegessen. Und um 17Uhr gings los...mir war übelst schlecht. Ums kurz zu fassen, musste das Essen absagen, da ich nicht mehr aus dem Badezimmer rauskam. 3Stunden Hölle - und, ich war allein daheim. Mama war mit Bettina und Claude in München essen. Gut...dachte ich mir, so is es also, wenn man allein lebt, es is einem schlecht...keiner da...der einem hilft oder nen Tee macht etc. War mal ne Erfahrung, man könnte fast meinen, der erste Test fürs allein wohnen ;)))

Heute gehts mir schon wieder besser...aber bin noch bisl schwach auf den Beinen...

Mit Mama habe ich dann heute im Keller bisl rumgeräumt bzw. das Meiste hat sie gemacht, hab mich noch net so fit gefühlt und haben gleich die Sachen, die heute in meinen Keller kommen vorgeräumt und die Sachen die dann nächste Woche in die Wohnung geschafft werden zusammengestellt. Hammer - is doch einiges!
Gegen 14 Uhr kamen dann Susi, Axel und Moosi mit dem Sprinter und wir haben die ersten Sachen von mir zu meiner neuen Wohnung gebracht und erstmal in den Keller gestellt. Die großen und sperrigen Sachen. Super..dann haben wir nächste Woche schon nicht mehr so viel ...vielleicht noch 1-2 Regale und dann hauptsächlich Kisten!

....über Teil II meines Umzuges werde ich nächste Woche berichten;)))))

Mittwoch, 19. November 2008

eine Schwäche von mir.....

Definiton von Geduld:
Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit, warten zu können. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.
Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.

...und ich habe heute wieder gemerkt,ich habe keine Geduld...
....ich dachte...ach, mir gehts schon wieder prima....konnte es nicht erwarten wieder bisl Sport zu machen. Kann ja wenigstens bisl was für die Arme und den Bauch machen. Nach 5-6 Bauchübungen waren sie wieder da, die Kopfschmerzen. Ich könnt mich jetzt im nachhinein schwarz ärgern, dass ich wieder keine Geduld hatte....ich muss einfach einsehen, dass eine leichte Gehirnerschütterung seine Zeit braucht...

nun muss ich erstmal wieder mit den Kopfschmerzen leben....

Freitag, 7. November 2008

Tja.....

........ wie soll ich am Besten diesen Post anfangen.
Ich glaub selber nicht wirklich, was innerhalb einer Woche alles passieren kann. Es war also Montag, andem es für mich hieß:

in die Arthemed-Klinkik für meine Venen-Operation.

Ich war, erstaunlicherweise, sehr ruhig-gar nicht aufgeregt...habe unten an der Rezeption gewartet, dass ich eingewiesen wurde, dann kam die erste Untersuchung, die Venen wurde mit grünen Edding angestrichen und markiert...(Hilfszeichen für die OP), dann gings schon aufs Zimmer. Ein wirklich sehr schönes Zimmer. Man muss sagen, die Klinik ist in einer alten Herrenvilla untergebracht...schöne hohe und helle Räume, Stuck-Decken...die Betten waren keine normalen Krankenhausbetten, sondern Holzbetten, im Zimmer war ein Rundbogen in dem Rattan-Möbel zum hinsesetzen einladen...sehr schön-wirklich. Die Pflegerin, die mich aufs Zimmer gebracht hatte, bat mich auf die nächten Anweisungen zu warten. Also erstmal 2 Stunden gewartet, bis es dann kurz zum wiegen, Blutdruckmessen und zur 1. Trombosespritze ging. Zurück auf meinem Zimmer kam nach ca. wieder 1 Stunde ein Pfleger, brachte mir meine OP-Kleidung und sagte: bitte ziehen Sie sich das dann schon mal an, es kann dann jederzeit losgehen. Ursprünglich hatte ich ja gedacht, dass die OP erst am Dienstag ist, aber im nachhinein wars am Montag dann schon besser, dann muss man nicht so lang warten. So...um kurz vor halb eins lag ich dann im OP-Saal. Witzig..die hatten da ganz laut Radio Arabella spielen, man war abgelenkt, lauschte der Musik und vergaß seine Aufregung. Der junge Assisentarzt kam dann und blödelte bißl mit mir rum...eine lockere Stimmung....ich bekam dann nur eine örtliche Betäubung-nicht schlimm- und so verging die Zeit recht schnell. Glaub ca. ne Stunde hat die OP gedauert...ich wurde wieder auf mein Zimmer geschoben, musste 2 Stunden im Bett liegen bleiben und danach konnt ich schon wieder aufstehen, rumlaufen und sogar abends selber zum Abendessen-Buffet runterlaufen. Anfangs hats bisl weh getan, in der Kniekehle und an der Fessel, aber ich bin wirklich erstaunt...die Schmerzen halten sich in Grenzen.
Eigenltich wahnsinn, wieviele Leute dort sind...mann glaubt gar nicht, dass doch so viele von diesem Venenleiden betroffen sind- und auch jeden Alters....
der Tag war wirklich schnell vorbeigegangen und längst nicht soschlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wirklich gut!!!

so..dann kam der nächste Morgen- Dienstag!!!
eigentlich war alles ok, um halb sieben kam die Schwester rein, hat Blutdruck gemessen und uns unsere Thrombosespritze gegeben...die ältere Dame neben mir ist als erste ins Bad, dann fragte die andere Frau..wollen sie als erstes? ach-mach mas so...Alter vor Schönheit !;)oder?;O)))...gut..also habe ich noch gewartet. Bin ein paar Schritte im Zimmer rumgegegangen, weil ich testen wollte, inwiefern ich mit dem dicken eingebundenen Bein rumlaufen kann. Mittendrin hab ich gemerkt, dass mir bißchen komisch vor den Augen war und bin zu meinem Bett zurück, hab mir ein Glas Wasser eingeschüttet....und wollte mich eigentlich noch setzten...
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...dann hab ich gemerkt, dass mich jemand ruft...immer wieder.....ich war ohnmächtig geworden, hatte einen Kreislaufkollaps und bin im Stehen zusammengebrochen, in das Glas, dass ich anscheinend vorher schon fallen gelassen hab....die ältere Dame hatte dann gleich auf den Knopf gedrückt und die Schwester und ein Arzt kamen....sie hieften mich aufs Bett, versuchen mich richtig wach zu bekommen. Ein schreckliches Gefühl, wenn man kein Gefühl und keine Kontrolle über seinen Körper hat....
dann ich bekam eine Infusion.....
hab dann noch gebrochen...
hatte die Scherben noch in den Oberschenkeln stecken, aber die ham se erstmal gelassen und sich nur darum gekümmert, dass ich wieder so ansprechbar bin.
Hab dann den ganzen Vormittag nur im Bett gelegen und an einer Semmel rumgeknappert, mehr bekam ich nicht runter.
Zum Glück hatte ich am rechten Bein den Verband, der hat die Scherben gut abgehalten: jedoch am Po, am linken Oberschenkel und den Handgelenken hatte ich kleine Schnittwunden.

Mittags bekam ich dann so wahnsinnge Kopfschmerzen, dass ich das dann der Ärtzin gesagt habe ( hatte mittlerweile auch die Nase und das Jochbein bisl geschwollen und einen kleinen Bluterguss unter dem rechten Auge ) ....dadurch war klar, ich muss mit den Kopf entweder noch auf das Nachtkästchen oder den Boden aufgeschlagen sein und durch den ersten Schock waren diese Schmerzen erstmal nicht spürbar gewesen....da sie auf ganz sicher gehen wollte, wurde ich mitm Krankenwagen abgeholt und in die LMU-Uniklinik (Poliklinik) gefahrn. Ich hatte wahnsinnige Angst...was ist mit mir passiert? hab ich innere - schwere- Verletzungen?
In der Ambulanz haben sie mich dann untersucht, Fragen gestellt, (wie heißen sie, wissen sie wo sie sich befinden, was geschah vor dem Unfall, wissen sie ihr Geburtsdatum)...Blutdruck gemessen, Blut abgenommen und wieder liegen gelassen. Man fühlt sich so hilfslos, allein, hat Angst....es geht einem sooo viel durch den Kopf!
Nach ner Stunde kamen sie dann wieder...also musste erstmal nicht ins CT...ein Wert, der wichtigste um festzustellen ob man Verletzungen des Gehirns hat, war im Normbereich..also hier schon mal Entwarnung....und dann wurden mir die Fragen wieder gestellt....haben sie noch Kopfschmerzen etc....und dann lag ich wieder rum.
Also ingesamt war ich 5,5 Stunden dort...wahnsinn! dachte zwischendrin , die haben mich vergessen. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte ziemlich Schiss. Du liegst da, keiner sagt dir wirklich was, ab und an kommt einer....macht was und ist dann wieder weg. Währenddessen liegt im Nebenraum (nur durch Vorhänge getrennt) ein Mann der hat sich die Fingerkuppe beim arbeiten abgetrennt, man bekommt mit, wie sie versuchen wieder alles anzunähen, dann ein junges Mädchen, die hat Wasser im Knie und wimmert vor sich hin, als sie ihr dass Wasser und das Blut aus dem Knie ziehen...
die Zeit vergeht nicht- Minuten kommen einem wie Stunden vor
.....so gegen 17 Uhr (Einlieferunsgzeit 13Uhr) meinte dann ein Pfleger..also wir konnten nichts bei Ihnen feststellen, wir haben wieder einen Krankenwagen verständigt, der bringt sie wieder zurück...gut...aus der anfänglichen Viertelstunde wurden dann fast 2Stunden. Diese Warterei macht einen wahnsinnig. Dauernd laufen Ärze und Krankenpfleger rum....achja..des dauert noch....der Krankenwagen müsste bald kommen. Ich hab dann mal gefragt, ob ich ein Glas Wasser haben könnte....liege ja immerhin schon über 4 Stunden hier rum...und ich habe Hunger. Ich war ja eh so schwach...und dann noch mit leeren Magen.....mein Gedanke war dann, wenn ich dann hier abgeholt werde und aufsteh, kipp ich ja wieder um, wenn ich nichts zu essen und trinken gekomm. Tja...sagte der eine Pfleger, wir haben hier aber eigentlich gar nichts zu essen da...ich schau mal...gut- nach 10Minuten kam er dann wenigstens mit einem kleinen Joghurt wieder. Wenigstens etwas.
Um kurz nach halb sieben war ich dann wieder in der Arthemed-Klinki. Mensch war ich froh. Die Rettungssanitäter im Krankenwagen waren aber sehr nett und lustig...die haben mich wieder bisl auf andere Gedanken gebracht.
Bettina wartete da schon auf mich....währendessen waren auch Kollegen von mir da gewesen..wollten mich überraschen und hatten mir einen kleinen Blumenstrauss und Pralinen dagelassen :)...und um halb acht kam dann noch Franzi...war schön, dass die zwei da waren...dieser Tag war ein rießer Schock....ich war bis dahin noch nie in einem Krankenhaus gewesen...und dann innerhalb zweier Tage in zwei verschiedenen. Heftig!
Bettina hatte mir dann ein Sandwich mitgebracht, aber leider...nachdem Franzi weg war....mein Magen wollte es nicht behalten....das war nochmal die letzte unangenehme Situation an diesem Tag....wahnsinn! In der Poliklinik hatten sie mir aber noch einen Zettel mitgegeben, auf denen die Nachwirkungen eines Gehirntraumas aufgelistet waren....was da alles draufstand....erbrechen eben auch.
Da ist man das erste Mal im Leben im Krankenhaus, wegen einer harmlosen Venenoperation und dann sowas!!!!

Mittwoch...mir gings schon besser...blieb ich länger im Bett liegen, um ja der Gefahr -wieder umzufallen -aus dem Weg zu gehen...es klappte, aber diese Unsicherheit war ständig da. Ich musste den ganzen Tag aufm Zimmer bleiben...hatte Zimmerservice (bekam also das Essen aufs Zimmer, normalerweise gibt es in dieser Klinik einen Speisesaal)...bei der Visite hatten die Ärzte beschlossen mich doch noch einen Tag hier zubehalten- aus Sicherheit..und zur Beobachtung. Naja....am Mittwoch gings einigermaßen...Mama kam mich am Nachmittag besuchen...so verging die Zeit auch schneller...sie blieb noch bis ich Abend gegessen hatte und fuhr dann wieder heim.
Donnerstag-...ich freute mich schon..endlich darf ich nach Hause. Und ich durfte in den Speisesaal zum Frühstücksbuffet. Schon beim Raum betreten bemerkte ich...oh Gott is hier eine Wärme drin...hab nicht viel Essen runterbekommen und bin dann mit Uschi (meiner Zimmerpartnerin) wieder hoch zum Zimmer. Auf den Stufen hab ich schon gemerkt, dass mir wieder heiß und schwummrig wurde ....dieses Gefühl ist so schlimm...man wird so wahnsinnig unsicher und ängstlich...oben im 1. Stock musste ich mich erstmal hinsetzen..mir war heiß, hatte Herzrasen und hab mich erstmal nicht getraut wieder aufzustehen......Uschi hat mir dann geholfen und so waren wir dann wieder in meinem Zimmer und ich hab mich bißchen aufs Bett gelegt...diese Anzeichen kamen dann noch 1-2 Mal
Dann rief mich eine Schwester, ich solle zum Verbände wechseln kommen...aber es ging einfach nicht. Ich hab mich nicht getraut aufzustehen, wieder Herzrasen, schwummrig.....
(Kurz vorher hatte ich schon Gisela angerufen, sie wollte mich abholen kommen, damit ich nicht mit der Sbahn allein heimfahrn muss, des wär auf gar keinen Fall gegangen.....)
So kamen die Ärtze wieder zu mir....machten noch ein EKG, nahmen wieder meinen Blutdurck, aber der war völlig in Ordnung..."dann bekommen sie noch eine Infusion"...NEIN...die wollte ich nicht...ich hab nur noch geweint, ich will heim...ich musste raus da. Ich hatte Angst, dass sie mich noch eine Nacht behalten und vor dem Ergebnis- dem Befund. Was ist mir mir los, dass mir dauernd schlecht wird??? hab ich doch schwere Kopfverletzungen erlitten bei dem Sturz?
Sie haben mich dann mit der Bedingung entlassen, dass ich am gleichen Tag noch zum Hausazrt geh, da sie internistisch nichts für mich machen können.

Mensch war ich froh, als ich aus dem Krankenhaus draußen war und Gisela mich heimfuhr!!!!
...aber ich bekam immer wieder Herzrasen, mir wurde heiß, kalte Hände, hatte Kopf- und Augenschmerzen...(kann immer noch nicht gescheit lesen) und weinte immer wieder einfach drauf los...und weiß eigentlich nicht warum!...Ich bin dann mit Mama am späten Nachmittag zum Hausazrt gefahren, die Busfahrt war schon heftig....die Kurven, das Bremsen....war ziemlich unangenehm.
Auch als ich dann beim Arzt saß hab ich geweint...ich hab geweint, als ich ihm die Geschichte erzählt hab- immer wieder.
...und seine Diagnose....ich habe einen Schock von dem Sturz....und eine leichte Gehirnerschütterung.
der Schock: jedes Mal wenn ich aufsteh oder losgeh, erinnert sich mein Körper an dieses Ereignis, es ist gespeichert- daraufhin setzt der Körper Stresshormone und Adrenalin frei, ich bekomm Herzrasen, mir wird heiß und ich werde unsicher....
und die Gehirnerschütterung...Kopfschmerzen, Unsicherheit, schnelle Beewegungen, die Augen sind empfindlich , das plötzliche Weinen aus keinen driftigen Grund....

ich bekomme nun Beruhigungstabletten, damit der Körper sich beruhigt und zur Ruhe kommt und dieses Erlebnis besser verarbeiten kann. Es wird noch bißchen dauern.

Es bekommt wirklich wahnsinnige Angst, wenn man sich nicht kontrollieren kann, sein Handeln (weinen), diese Unsicherheit (ich hab mich nicht getraut aufzustehen ob ausm sitzen oder liegen- weil ich immer dran gedacht hab, dass ich umgefallen bin und in die Scherben gefallen bin...)

....

bin nun heute und nächste Woche krank geschrieben....erstens wegen der OP - mit dem Bein hab ich wirklich gar keine Probleeme und empfehle jedem, der Probleme mit den Venen hat, dies auch machen zu lassen- ist wirklich nicht schimm...und zweitens wegen der Gehirnerschütterung.....
damit ihr Bescheid wisst, wies mir geht......
(ich habe diesen Blog-Eintrag auf mehrere Etappen verteilt geschrieben, weil ich auch am Computer merke, dass meine Augen noch nicht so mitmachen-wie ich es gerne hätte)....

Sonntag, 2. November 2008

bin dann mal weg....



so...ab morgen bin ich dann mal 3-4 Tage nicht erreichbar...bzw. wenn nur aufm Handy!
Bin im Krankenhaus...Venenoperation. Klingt wahrscheinlich schlimmer als es ist...aber wie sagt man so schön, wer schön sein will- muss leiden! Will ja schließlich wenn der nächste Sommer kommt, wieder meine kurzen Röcke und Shorts anziehen...

also...dann bis die Tage!!!
machts gut ;O) - ach ne machts besser!!!!



Bild entdeckt: www.venenzentrum-wiesbaden.de