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Dienstag, 17. September 2013

Sommerurlaub 2013

Endlich war es soweit...unser lang ersehnter Sommerurlaub stand vor der Tür. Wie letztes Jahr haben wir unseren Urlaub in einen "sportlichen" und einen "nicht ganz so sportlichen" Urlaub geteilt.

Als erstes ging es ins Stubaital....3 Tage gingen wir den Stubaier Höhenweg.
Eine schöne Gegend....und das Wetter sollte solala werden.

Tag I
Wir fuhren mit dem Auto nach Neustift, parkten dort und liefen los. Es war ziemlich heiß und die erste Strecke gleich so richtig, richtig steil. Hui, da kam man gleich ins schwitzen und ich überlegte mir kurz, warum ich bei der Hitze eigentlich einen Berg hoch geh. Diese kurzen Frageminuten habe ich eigentlich immer, wenn wir irgendwo hochlaufen oder fahren...diesmal halt gleich am Anfang ;-)
Leider versäumten wir dann auch irgendwie den Wanderweg und mussten so eine ganze Zeit auf der sehr unbequemen (mit Bergschuhen) Fahrstraße laufen. Nach 2 Stunden entdeckten wir dann diesen kleinen Wanderweg und legten den letzten Teil der Tagesetappe auf dem "schönen" Weg zurück.

In der Hütte angekommen, machten wir uns kurz frisch, bezogen unser kleines Zimmer (sehr niedlich - dieses Zimmer bestand eigentlich nur aus dem Bett und einem Fenster) und gingen in die Stube zum essen.


 glücklich - 1. Etappenziel, die Starkenburger Hütte ist erreicht

 am Ende dieses Tals liegt unser 2. Etappenziel - die Franz-Senn-Hütte
 
 
 
 
los gings bei Regen, der sich dann sehr schnell in einen Schneesturm verwandelte
 
 
 
Tag II
Schon als wir aufstanden regnete es. :-/ hm....also stärkten wir uns beim Frühstück und konnten so schon mal ein paar unserer Weggefährten für die nächsten Tage kennenlernen. Es ist immer witzig, wenn man mehrtägige Touren macht, irgendwann kennt man einfach alle die den gleichen Weg gehen. Wir wünschten uns gegenseitig eine gute Tour und dann packten wir uns warm ein.
Es regnete ziemlich stark als wir losgingen. Je höher wir stiegen, desto kälter wurde es und so wurde aus dem Regen ein Schneesturm. Irgendwie merkwürdig im August, aber in den Bergen ja völlig normal. Anderseits wäre diese Strecke bei Hitze auch nicht so angenehm gewesen. Gina fands toll, sie liebt ja Schnee :-)
Nach 6 Stunden sahen wir von weitem dann die Franz-Senn-Hütte und wenn man sein Tagesziel vor Augen hat, geht's dann nochmal ganz von allein. Nach 6,5 Std. hatten wir sie erreicht. Müde und zufrieden mit sich schliefen wir an diesem Abend sehr schnell ein.
 
 die Franz-Senn-Hütte in Sicht...
 
 
Tag III
Nach diesem langen Tag gestern, lief ich schon etwas langsamer los. Die 3. Etappe ging erstmal nur dahin, also nicht gleich ein Anstieg - das was sehr angenehm.
Aber dann....der Nebel wurde immer dichter und nun kamen wir zum anstrengensten Teil. Der Weg bestand nur aus Felsplatten - entweder musste man auf ihnen gehen oder durch sie hindurch. Es war hohe Konzentration gefragt und durch den Nebel war einfach kein Ende in Sicht. Überall diese Felsplatten...schrecklich. Sie gingen mir dann ziemlich auf die Nerven....eine psychologische Herausforderung. Bei schönem Wetter wäre es sicherlich auch anstrengend gewesen, aber längst nicht so Kräfte zehrend.  Aber selbst diesen Weg schafften wir und wir kamen ENDLICH an der Neuen Regensburger Hütte an. Da Stephan Gina auch ab und zu tragen musste, war er am Abend dann auch ziemlich gerädert.
Wir waren recht früh am Tag auf der Hütte und so hatten wir nach einer kleinen Brotzeit noch Zeit uns etwas hinzulegen, bevor es dann um 18:30Uhr das Abendessen gab.
Den Abend ließen wir dann noch mit einem guten Rotwein und Rummy ausklingen.
 


 endlich oben...von dort ging es dann nur noch runter - zur Hütte
 der Blick von der Hütte runter ins Tal
 Gina - unsere kleine Bergziege. Sie ist alles so toll mitgelaufen und war dann der Star unter den Wanderern. Alle haben sich immer nach ihr erkundigt...:)
 
 
Tag IV
 
 
Unser letzter Tag bestand dann aus einem gemütlichen Frühstück und dem hinabsteigen ins Tal. Wir ließen uns Zeit - wir hatten ja keinen Zeitdruck und ja schließlich Urlaub ;-) Bis Neustift fuhren wir dann mit dem Bus und von dort dann wieder mit dem Auto nach Hause. Am frühen Nachmittag kamen wir daheim an und machten erstmal ein Nachmittagsschläfchen. Welche Wohltat :)